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Projekt Pamplona
Pamplona im März 2008.... war heute wieder Ziel unserer Fahrt... mehr als 50 Hunde sind aus der Tötung zu uns gekommen... Heute war Freitag, Tötungstag dort, und es ist einerseits wunderschön all diese Hunde zu sehen, die wir retten konnten. Abends um 20 Uhr kamen sie in Barcelona an – nach all den Tortouren (der Aufenthalt dort und 400 km durchs Land) wieder ausgezehrt und abgemagert. Manchmal kommen sie in besserem Zustand aus der Tötung, aber alle die heute kamen, waren bis auf die Knochen abgemagert, ausgezehrt und einfach nur hungrig. Man möchte weinen, wenn man sie so vor sich sieht, sie stürzen sich auf die gefüllten Futterschüsseln und wollen nur fressen, fressen und fressen....es ist ihnen völlig egal WO sie sind, Hauptsache der Bauch wird noch einmal voll. Wie schrecklich ist es daran zu denken, dass sie auf den Tod warteten und noch nicht einmal genug zu essen bekamen die ganze Zeit. Unsere neuen Schützlinge sind nun in Sicherheit und dank der wunderbaren Hilfe mehrerer anderer Vereine werden sie hoffentlich alle bald ein Zuhause finden wo sie wieder Liebe und Achtung erfahren dürfen. Und dann tut es so weh an all die zu denken, die wir nicht retten konnten.... Unser Fahrer sah einen Container in der Perrera von Pamplona stehen; in dem lagen all die Hunde die heute Morgen getötet wurden. Mehr als 2000 Hunde werden in Pamplona jährlich eingefangen oder abgegeben.... nur wenige von ihnen werden das Glück haben zu überleben...das ist der spanische Alltag...und wir sind mitten drin. Sie finden Informationen zu der Arbeit in Barcelona unter dem folgenden Link:
Nachsatz: Unseren Partnervereinen, vor allem dem Verein 'Tiere in Spanien e.V.' sind wir zu besonderem Dank verpflichtet, denn sie sind es, zusammen mit dem Verein 'Franz von Assisi Hundenothilfe', die die Transporte organisieren und uns als Verein 'Hundepfoten in Not e.'V. die Möglichkeit erschließen, Hundeseelen aus dem Auffanglager in Barcelona nach Deutschland zu holen. Antje Perlwitz, die unermüdlich gute Seele vor Ort, Bindeglied zwischen all den Vereinen, Ansprechpartnern und Monica Planas, Tierärztin und Gründerin eines priv. Tierheims (vormals eine Perrera), sowie Rosa Castana, die Betreiberin der Hundepension in den Bergen, gilt unsere Hochachtung. Die drei Powerfrauen sind das Standbein vor Ort und managen alles in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Die Kooperation zwischen den genannten Vereinen und Personen funktioniert fantastisch ; Motivation und Ziel stimmen überein. Wir teilen die geretteten Hunde auf und schaffen so die bestmögliche Chance auf eine gute Vermittlung aller Hunde, egal ob groß oder klein. Sie finden weitere Infos zu den beiden Vereinen und natürlich deren Schützlinge auf den Seiten www.tiere-in-spanien.de und www.hunde-ohne-lobby.de
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