Projekt Salva La Zampa

Ausgemustert – abgeschoben – ausgesetzt

Vor allem Jagdhunde sind von diesem Schicksal betroffen, wenn sie zu alt werden oder den Ansprüchen ihres Jägers nicht genügen.
Um diese Hunde kümmert sich Salva la Zampa, unser Partnerverein in Mailand. Viele der Hunde irren durch die Straßen Süditaliens, werden halbverhungert aufgegriffen oder liegen halbtot am Straßenrand.

Pointer Angelo: ausgesetzt, überfahren und am Straßenrand liegen gelassen…

Jenny und Isko, ausgesetzt und fast verhungert…

Wenn sie Glück haben, werden sie von Tierschützern entdeckt und, wenn das Geld reicht, aufgenommen, wenn sie Pech haben, verschwinden sie auf Nimmerwiedersehen in einem der riesigen Tierheime (Canile), in denen teilweise über 1000 Hunde auf engstem Raum und nur notdürftig versorgt ihr Dasein fristen müssen.

 

Forrest braucht dringend vor dem Winter ein Plätzchen…

Es gibt auch immer wieder Privatabgaben.

Die Besitzer haben keine Lust mehr auf den Hund, oder er wird zu alt und kostet Geld oder die Besitzer sterben und die Erben wollen zwar das Geld, aber nicht den Hund.

Die Gründe sind vielfältig, haben aber meist eines gemeinsam, die Hunde können nichts dafür. Sie waren treue Gefährten an der Seite ihrer Besitzer, die sie plötzlich nicht mehr wollten und einfach „entsorgt“ haben…

Hündin Kate, im italienischen Tierheim erblindet…

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Corinna Epifania

Um all diesen Hunden helfen zu können, braucht es engagierte Tierschützer. Zu denen gehört Corinna Epifania, die nicht wegschaut, sondern immer wieder alte, kranke und schutzlose Hunde aufnimmt. Die 1. Vorsitzende unseres italienischer Partnerverein Salva la Zampa ist schon seit 1988 im Tierschutz aktiv und arbeitet seit 2004 eng mit uns deutschen Tierschützern von den Hundepfoten zusammen. Salva la Zampa hat sie 2012 gegründet.

Der Verein hat kein eigenes Gelände, so dass die Hunde in einer Pension untergebracht werden. Für die Kosten kommt Salva la Zampa auf. Ausserdem werden die Hunde auf Kosten des Vereins tierärztlich versorgt, kastriert, gechipt und geimpft, um schließlich international vermittelt zu werden.

Wir sind einer der Partner von Salva la Zampa und übernehmen unter anderem auch immer wieder Jagdhunde in die Vermittlung, die in Italien keine Chance auf ein liebevolles Zuhause haben. Einige dieser Hunde sind bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle und warten noch auf ihr endgültiges Zuhause.

Nach einem trostlosen Leben bei einem Jäger ist Sami jetzt in einer deutschen Pflegestelle…

Setter Bullet hat Schrotkugeln im Körper…

Amos, vom Jäger aussortiert, lebt jetzt in einer deutschen Pflegestelle…

Wie Tierschutzvereine in Deutschland finanziert sich auch der italienische Verein Salva la Zampa nur über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Neben Sachspenden freut sich der Verein über Patenschaften und Geldspenden für die Pensions- und Tierarztkosten. Unsere Ansprechpartnerinnen, die Spendenkonten und Sammeladressen finden Sie im Infokasten rechts.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Arbeit unserer italienischen Tierschutzkollegin mit unterstützen würden…am meisten wünschen wir uns, dass Sie ihr Herz für einen unserer Hunde entdecken und ihm ein endgültiges Zuhause geben. Auf der linken Seite stellen wir Ihnen einige der Hunde vor, die wir derzeit von Salva la Zampa in der Vermittlung haben…vielleicht ist „Ihr“ Hund ja dabei…