Projekt SPASAV (Valencia)

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Abgelegen, beinahe idyllisch inmitten einer Orangenplantage bei Valencia gelegen, hat die engagierte Tierschützerin Vicen Tarin ein Areal angemietet, auf dem sie bis zu 120 Hunde betreut. Seit 1998 kümmert sich Vicen um ausgesetzte, mißhandelte und vernachlässigte Hunde und um die Hunde  in der nahe gelegenen Perrera, bevor deren Frist bis zum Tötungstermin abläuft… und manchmal wirft man ihr auch einfach einen Hund über die Mauer des Refugiums oder setzt ihn dort aus…

Vicenta mit Dino

Vicen Tarin ist die 1. Vorsitzende des Vereins Protectora de Animales de Picassent – kurz SPASAV – und wird bei ihrer Arbeit von vielen engagierten, überwiegend ehrenamtlich arbeitenten Helferinnen und Helfern unterstützt. Ohne diese Hilfe könnte der Verein kaum bestehen, denn er bekommt keine staatliche Unterstützung und finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Sämtliche Kosten für Miete, Strom, Wasser, Instandhaltungskosten für das Refugium, Futterkosten, Tierarztkosten und Versicherungen müssen so gedeckt werden. Da versteht es sich von selbst, dass wir auch in Deutschland um Spenden – insbesondere für die Tierarztkosten – bitten und so versuchen, unserem spanischen Partnerverein zu helfen.

Hauptsächlich suchen wir aber in Deutschland ein neues Zuhause für die Spasav-Hunde. Unsere Ansprechpartnerin Nina Wolzenburg hat Vicen und ihr Team im April 2018 besucht und schildert ihre Eindrücke so:
Die Hunde leben dort zum größten Teil in Gruppen zusammen und  werden täglich versorgt.  Abgelegen, inmitten einer Orangenplantage, ist das naturbelassene Refugium zu finden. Das klingt gut und hört sich idyllisch an, doch es kann den Hunden definitiv kein Zuhause ersetzen und ist für  die Hunde sicher keine Dauerlösung.  Jeden Tag, wenn die Helfer das Refugium verlassen, fangen die Hunde an zu jaulen. Rund 120 Hunde jaulen ihren Bezugspersonen nach, das geht durch Mark und Bein und treibt unseren Kollegen jeden Tag aufs Neue die Tränen in die Augen. Jeder der Hunde möchte dort heraus, möchte mehr Ansprache, Zuneigung, einfach ein normales Leben ohne Gitter –  in einer liebevollen Familie. Leider können wir nicht allen Hunden helfen, Vicenta hat auch einige sogenannte Listenhunde im Refugium. Diesen Hunden können wir leider nur mit ein bißchen Abwechslung, wie zum Beispielt Hier und Da mal ein Kauknochen, helfen und ihnen den tristen Alltag ein wenig zu verschönern.

Im Refugium sind auch Sachspenden herzlich willkommen. Am dringendsten werden benötigt:

  • Scaliborhalsbänder
  • Naß- und Trockenfutter,
  • Halsbänder, Leinen, Geschirre
  • Wurmkuren und Pflegemittel

und auch über ein paar Leckerchen würden sich die Hunde sehr freuen. Wenn Sie mögen, können Sie Sachspenden direkt ins Refugium nach Spanien schicken. Bei Bestellungen über Zooplus betragen die Versandkosten lediglich 6,90 € und wenn Sie den Bestellbutton auf unserer Startseite benutzen, erhalten wir zusätzlich eine kleine Gutschrift. Die Lieferadresse, unsere Kontaktdaten und die Spendendaten finden Sie in der rechten Spalte der Projektseite.

Die „Happy End Wand“

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns und SPASAV finanziell oder mit Sachspenden unterstützen. Doch am meisten freuen wir uns, wenn einer dieser tollen Hunde sein Für-immer-Zuhause findet. In der linken Spalte dieser Projektseite stellen wir Ihnen regelmäßig einige Fellnasen vor, für die wir ein Zuhause suchen.

Stellvertretend für die 120 Hunde im Refugium stehen die drei Fellnasen Zelda, Asia und Twix.

Zelda

Asia

Die zauberhafte Zelda lief einem der Helfer auf der Straße in die Arme und war nur dankbar, daß ihr geholfen wurde. Zelda wartet nun seit mehreren Jahren im Refugium.  Oder Asia, eine der vielen Podencos, die bei SPASAV Zuflucht gefunden haben, nachdem sie ausgesetzt wurde. Auch der liebe Twix sehnt sich so sehr nach einer Familie.

Twix

Das sind nur drei der Hunde, die im Refugium warten, und wir bitten Sie, schauen Sie sich die Hunde an, jeder einzelne hat es so verdient, ein neues Zuhause zu bekommen.